parda Gegenlied oder verstellt gesungenes Lied) bezeichnet die verzerrende, bertreibende oder verspottende Nachahmung eines bekannten Werkes oder einer prominenten Person, wobei zwar die Bod oder (bei Personen) typische Verhaltensweisen beibehalten werden, aber ein anderer, nicht dazu passender Inhalt unterlegt wird. Durch die dadurch aufgebaute deutliche Abweichung gegenber dem bekannten Archetype entsteht ein humoristischer Effekt. Eine Parodie braucht nicht zwingend verspottenden Charakter zu haben, sie kann sogar mit einer Hommage einhergehen. Parodien bentigen jedoch nicht zwingend ein konkretes Original. Auch ein Description als Ganzes kann parodiert werden, wenn seine Flesh gut wiedererkennbar ist. Literaturtheoretisch lsst sich die Parodie als eine spezifische Frame des intertextuellen Schreibens begreifen. Es knnen literarische, theatralische, musikalische oder filmische Werke parodiert werden. Ebenfalls mgliche Objekte sind neue Medien wie Computerspiele. Die Parodie als solche ist zunchst nur eine bestimmte Technik des Schreibens oder der Darstellung. Verbindet sich mit der Parodie beispielsweise eine Gesellschaftskritik, so kann sie satirische Zge erhalten. Hier kann die Parodie still im Dienst der Irony stehen. Der Parodie nahe verwandte Formen sind die Travestie, die Persiflage und das Pastiche. Eine Sonderform der Parodie ist das Cento. Als eine der frhesten Parodien der abendlndischen Literatur gilding der Kor zugeschriebene, tatschlich aber aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. stammende Batrachomyomachie (froschmusekrieg), wo in parodistischer Manier u.a. die Kriegsszenen der Ilias nachgeahmt werden. Inhaltsverzeichnis 1 Dramaturgy 2 Filmparodien 3 Literarische Parodien 4 Sonstige Parodien 5 Arten der Parodien 6 Musik 7 Weblinks[bearbeiten] Dramatics Die Parodie im 17./18. Jahrhundert ist der Ursprung des populren, nichthfischen Theaters in Europa. Dies hngt damit zusammen, dass sich das barocke Gag bzw. die Oper an den Hfen entwickelten und fr die Allgemeinheit nicht zugnglich waren. (italien erfuhr durch die Verffentlichung der Oper zum Teil eine andere Entwicklung.) Die wandernden Schauspieler (vgl. Deutsche Wanderbhne) ahmten daher das hfische Dramaturgy nach und nahmen gedruckte (zunchst italienische, spter franzsische) Texte als Grundlage (vgl. Haupt- und Staatsaktion). Weil sie ihre Vorbilder niemals erreichen konnten, wurde ihre Darstellung zur Parodie. Aus dieser Not machten manche eine Tugend, indem sie durch die Banalisierung ihrer Vorlagen bewusst das hfische Leben karikierten. Auf den Pariser Jahrmrkten entwickelte sich im 18. Jahrhundert im Vorfeld der franzsischen Whirling eine weitherum beachtete Kultur der theatralischen Parodie und Travestie, die den Ansto zu vielen Theatergattungen des 19. Jahrhunderts wie Opra comique, Pantomime, Melodram und Posse gab. Im Alt-wiener Volkstheater wurden hufig bekannte Opern oder Theaterstcke als Vorlage genommen oder ironisch zitiert. Johann Nestroy etwa hat ganze Werke paraphrasiert ( |
..
...
Sites so far
Leave a reply